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Eine Kündigung gilt als zugegangen, wenn sie derart in den Herrschaftsbereich des Erklärungsempfängers gelangt, dass dieser unter gewöhnlichen Umständen von der Erklärung Kenntnis nehmen kann.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 08.12.2011
Eine Begrenzung des Übertragungszeitraums für Urlaub, den der Arbeitnehmer aufgrund andauernder Arbeitsunfähigkeit im Bezugszeitraum nicht nehmen konnte, ist zulässig, solange der Übertragungszeitraum deutlich länger ist, als der Bezugszeitraum.
Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 22.11.2011
Die Formulierung in einem Arbeitszeugnis: "Wir haben den Mitarbeiter als sehr interessierten und hoch motivierten Mitarbeiter kennengelernt", impliziert für einen objektiven Beobachter nicht, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer in Wirklichkeit für einen
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.11.2011
Ein Arbeitnehmer kann für die Pflege eines Angehörigen Pflegezeit in Anspruch nehmen.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.11.2011
Bei einem Betriebsübergang geht das Arbeitsverhältnis eines Arbeitnehmers auf den Betriebserwerber über.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10.11.2011
Ein Arbeitsvertrag eines älteren Arbeitnehmers kann ohne Sachgrund nicht wirksam befristet werden, wenn dem letzten befristeten Vertrag mehrere Befristungen vorausgegangen sind, die sich nahtlos an ein beendetes unbefristetes Arbeitsverhältnis angeschloss
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19.10.2011
Eine festgelegte Elternzeit kann der Arbeitnehmer nur mit einer Zustimmung des Arbeitgebers verlängern.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.10.2011
Bewirbt sich ein schwerbehinderter Arbeitnehmer auf eine für ihn geeignete Stelle, für die er auch qualifiziert ist, so muss der Arbeitgeber prüfen, ob er die Arbeitsstelle mit dem Bewerber besetzen kann.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 13.10.2011
Ein vorläufig festgesetzter Bonus darf bei gravierenden Verlusten eines Unternehmens deutlich gekürzt werden.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12.10.2011
Die Festsetzung eins Bonuspools, aus dem später die einzelnen Boni der Mitarbeiter gezahlt werden, kann auch bei einer wirtschaftlich schlechten Lage nicht ohne Weiteres einfach herabgesetzt werden.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 12.10.2011